Erfol­gre­iches Testspiel-​Wochenende in Frankfurt

Am 13. und 14. April fand in Frank­furt das „April-​Friendlies“ Turnier statt.

Zu dem als WM-​Vorbereitung dienen­den Event waren die Teams aus Großbri­tan­nien, Tschechien und Öster­re­ich ein­ge­laden. Für Deutsch­land spiel­ten ein A– und ein B-​Team, beste­hend aus ehe­ma­li­gen Nation­al­spielerin­nen und Mit­gliedern des Practice-​Squads. Für das seit März fest­ste­hende A-​Team war es das erste Mal, dass das Team, das auch gemein­sam zur WM fahren wird zusam­men auf dem Feld stand.

Bere­its am Fre­itagabend fand für die deutschen Teams eine kurze Train­ing­sein­heit statt, bei der Konzepte und Spielzüge wieder­holt wurden.

Ob es an dieser Train­ing­sein­heit lag, oder an den seit Okto­ber laufenden Vor­bere­itun­gen, beide Teams kon­nten ihre Sam­stagsspiele gewinnen.

Für Deutsch­land B ging es am Sam­stag gegen die immer stärker wer­de­nen Österreicherinnen.Zu Beginn kon­nten das deutsche Team klar dominieren und schnell eine eigentlich beruhi­gende Führung her­ausspie­len. In der zweiten Hälfte schienen die Mädels aber zwis­chen­zeitlich wie aus­gewech­selt. Nichts lief mehr zusam­men und die Öster­re­ichen kon­nten let­z­tendlich sogar aus­gle­ichen. Die let­zten Minuten wur­den zum Ner­venkrieg — mit dem erfol­gre­ichen und angesichts der starken ersten Hälfte auch ver­di­en­tem Ende für Deutschland.

Für Deutsch­land A ging es gegen den ewigen Konkur­renten Tschechien. Das let­zte Duell, bei der Europameis­ter­schaft in Ams­ter­dam kon­nten die deutschen Mädels in Over­time knapp für sich entschei­den. Das Spiel ver­sprach also ein erster Härtetest zu wer­den.
Die Tschechin­nen, die mit einem bunt gemis­chten Kader angereist waren, wer­den lei­der bei der Welt­meis­ter­schaft in Oshawa nicht vertreten sein — zu groß ist der finanzielle Aufwand für die meis­ten der Spielerin­nen. Vielle­icht lag es daran, dass das tschechis­che Team nicht an seine Leis­tung von Ams­ter­dam anknüpfen kon­nte. Das Spiel ging an Deutsch­land — ein schöner Ein­stand ins Turnier.

Da die finanzielle Belas­tung für das deutsche Team nicht kleiner ist, war für das Woch­enende eine Tomobola organ­isiert wor­den — ein Teil der vielfälti­gen Fundrais­ing Bemühun­gen der Mannschaft. Bere­its im Vor­feld kon­nten Air Canada und das Auto­haus Häuser in Pohlheim als Spon­soren gewon­nen wer­den. MyMüsli spendete außer­dem Tombola Gewinne, genau wie Pro​laxshop​.com, der die Mädels auch früher schon unter­stützt hat.

Am Son­ntag standen für beide Teams weit­ere Spiele an.

Deutsch­land B kon­nte einen grandiosen Sieg gegen das Tschechis­che Team vermelden.

Ohne Druck ging Deutsch­land A in das Spiel gegen Großbri­tan­nien, die bisher alle Spiele gewon­nen hat­ten. Weniger als um Siege sollte es bei diesem Event darum gehen Spaß zu haben, zusam­men zu spie­len und nach Möglichkeit einige der Spielzüge auszupro­bieren und zu verinnerlichen.

Das Duell mit den britis­chen Mädels wurde zu einer knap­pen Angele­gen­heit. Die Führung, die sich Deutsch­land das ganze Spiel über erkämpft hatte, kon­nte gegen Ende lei­der nicht gehal­ten wer­den und das Spiel musste mit einem Tor ver­loren gegeben werden.

Im let­zten Spiel des Turniers ging es direkt danach für Deutsch­land A noch gegen die Öster­re­icherin­nen. Mit dem knap­pen Spiel gegen die Britin­nen in den Beinen hatte Deutsch­land gegen die öster­re­icherischen Nach­barn doch so seine Prob­leme. Die einge­spiel­ten Öster­re­icherin­nen hat­ten die deutsche Offense mit ihrer immer besser wer­den­den Zonen­vertei­di­gung gut im Griff und kamen durch einige gute Aktio­nen im Angriff auch zum Abschluss.

Let­zendlich spiel­ten die deutschen Mädels allerd­ings ihre Über­legen­heit aus.

Bis zum näch­sten Camp in Bre­men an Pfin­g­sten ist es nun wieder an den Spielerin­nen selb­sständig ihre Fit­ness zu verbessern und an sich zu arbeiten. Der let­zte große Test vor der Welt­meis­ter­schaft folgt einen Monat später bei den Berlin Open Mitte Juni.

Man darf ges­pannt sein wie sich die Mannschaft bis dahin entwickelt.

Für das schöne Turnier in Frank­furt an dieser Stelle nochmal danke an alle Teams, Gäste, Helfer und Sponsoren!