Damen National­mannschaft — Bericht Camp Bremen

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Die Deutsche Damen National­mannschaft traf sich zu ihrem let­zten Train­ingscamp in Bre­men, bevor sie im Juni bei den Berlin Open teil­nimmt, um dann im Juli zur Welt­meis­ter­schaft nach Kanada zu fliegen.

Das Camp begann wie immer mit dem Fit­nesstest. Nach der Mit­tagspause standen eine Video­analyse, Stick­work und Durchge­hen der Spielzüge auf dem Pro­gramm. Obwohl die Mit­glieder des WM Teams bere­its im April zu Test­spie­len zusam­mengekom­men waren, bei denen sie Spiele gegen Tschechien (154) und Öster­re­ich (104) für sich entschei­den kon­nten und nur knapp (910) gegen eine Auswahl aus Großbri­tan­nien unter­la­gen, war dies das erste und let­zte ‚tra­di­tionelle’ Camp mit dem finalen WM Aufge­bot.
Auf­grund dessen konzen­tri­erte sich das Team über­wiegend auf die Ver­feinerung seiner Spielzüge und die Verbesserung der Kom­mu­nika­tion untere­inan­der. Außer­dem wur­den große Fortschritte darin gemacht, sich an die Spiel­weisen der anderen zu gewöhnen.

Am zweiten Tag gab es, genau wie am ersten, zwei Train­ing­sein­heiten mit einer Video­analyse dazwis­chen. Dieser lange Tag endete jedoch am Abend mit einem Spiel gegen Ham­burg A. Hier hatte die deutsche Auswahl eine erste Chance die Spielzüge durchzuge­hen und anhand des Videos erkan­nte Fehler, zu kor­rigieren.
Ham­burg erwis­chte den besseren Start, doch Deutsch­land blieb ruhig und kon­nte let­z­tendlich das Spiel dirigieren, sodass am Ende ein 197 Sieg einge­fahren wer­den konnte.

An Pfin­gst­mon­tag traten beide Mannschaften zum Abschluss des Train­ingslagers ein weit­eres Mal gegeneinan­der an. Chef­coach Damien Orr lobte die kreative Spiel­weise der Attack mit der Ham­burgs backer Defense aus­ge­spielt wurde und drängte seine Defen­sive dazu Fast Break Tore des Geg­n­ers zu ver­hin­dern, sowie die am Sam­stag besproch­enen Tak­tiken weiter zu verbessern. Am Ende des zweiten Spiels war er zufrieden mit dem Spielfluss seines Teams und lobte die aggres­sive Spiel­weise der Defen­sive, welche den Geg­ner zu Fehlern zwang und so Kon­trolle über die Ham­burger Offen­sive über­nahm. Der End­stand des zweiten Spiels war 184 für Deutschland.

Völ­lig unab­hängig von den Endergeb­nis­sen und bei­den Siegen, war das Woch­enende in vielfältiger Weise wertvoll für die Vor­bere­itung auf die WM. Nur 6 der 18 Spielerin­nen haben zuvor bere­its ein­mal eine Welt­meis­ter­schaft bestrit­ten, sodass das Team als rel­a­tiv uner­fahren beze­ich­net wer­den kann. Nichts­destotrotz herrschte eine pos­i­tive Atmo­sphäre auf und neben dem Feld, was wiederum zu Erfolg auf dem Spielfeld führte. Nach einem lan­gen Woch­enende, bei dem man sich gegen­seitig anfeuerte sein bestes Lacrosse zu zeigen, freut sich das Team schon jetzt auf ein Wieder­se­hen bei den Berlin Open, um sich dann mit anderen hochk­las­si­gen Teams zu messen. Wir freuen uns auf jede Menge Fans!


The Ger­man women’s lacrosse national team met for their final train­ing camp in Bre­men, Ger­many before they’ll com­pete in June at the Berlin Open and then head off to Canada in July for the World Cup 2013.
The camp began as usual with the fit­ness pro­gram before mov­ing onto video analy­sis, stick­work and con­cept walk­throughs. Though the mem­bers of the World Cup team had already come together for scrim­mages in April where they beat the Czech Repub­lic (154) and Aus­tria (104) and only nar­rowly lost to Team GB (910), this would be the first and last ‘tra­di­tional’ camp with the final ros­ter hav­ing been selected. There­fore, the team focused pri­mar­ily on work­ing through team con­cepts, improv­ing com­mu­ni­ca­tion and grow­ing accus­tomed to each other’s play­ing styles – and to great effect.
On the sec­ond day, like the first, the team met for two ses­sions on the field with a video ses­sion in between. This time, how­ever, they closed out the long day with a game against Ham­burg A in the evening. Here, Team Ger­many had their first chance to work on con­cepts they had just walked through and cor­rect the mis­takes they reviewed on video. Ham­burg came out strong and fierce, but Team Ger­many responded with com­po­sure and their own game plan to suc­cess­fully pull out a 197 win.
On Pfin­gston Mon­day the two teams squared off one more time as the final part of the train­ing week­end would wrap up. Head coach Damien Orr praised the attack’s cre­ativ­ity against Hamburg’s backer defense, and urged his defense to shut down goals off fast breaks and con­tinue to improve on tac­tics dis­cussed Sat­ur­day. By the end of the sec­ond game he was pleased with the flow his team was able to achieve and happy to see his defense play­ing aggres­sively, forc­ing the oppo­nent to make mis­takes and tak­ing charge over Hamburg’s set­tled offense. The score of the sec­ond game was 184 in Team Germany’s favor.
Regard­less of the scores of the two vic­to­ries, the week­end was vital in prepa­ra­tion for the World Cup in many other ways. With only 6 play­ers of the 18 man ros­ter hav­ing played before in a World Cup com­pe­ti­tion, the team can be con­sid­ered rel­a­tively new to the expe­ri­ence, and to play­ing with each other. The ladies, how­ever, found them­selves able to keep up a high, pos­i­tive energy amongst them­selves off the field, which lent itself to their suc­cess on the field. After the long week­end of push­ing each other to play their best and bond­ing off the field, Team Ger­many is look­ing for­ward to meet­ing again in June and chal­leng­ing the top teams at the Berlin Open. We’ll see you there!

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