Tag 5: Einzug ins Viertelfinale?!

Deutsch­land schlägt Let­t­land – und wie! Am fün­ften Tag des Turniers traf das deutsche Team auf den Geheim­fa­voriten aus Let­t­land, welches mit vie­len Spiel­ern aus den hochk­las­si­gen Ligen der USA angereist war. Die Let­ten hat­ten zuvor auf sich aufmerk­sam gemacht, da sie mit lediglich 13:10 gegen Eng­land ver­loren hatten.

Mit welcher Span­nung das Spiel erwartet wurde, zeigte sich auch in der Anzahl der Zuschauer, die in Scharen zum Spiel strömten.

Coach Bagley sagte dem Team in seiner Rede vor dem Spiel, dass dieses Spiel zeigen würde, was für ein Team Deutsch­land ist. Soll­ten wir ver­lieren, wäre max­i­mal Platz 9 möglich. Bei einem Sieg wür­den wir ins Viertel­fi­nale vor­rücken. Das gle­iche galt für Lettland.

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Als das Spiel angep­fif­fen wurde, zeigte das deutsche Team direkt warum sie hier waren – um zu gewin­nen. Um jeden Ground­ball wurde lei­den­schaftlich gekämpft und die Mannschaft puschte sich gegen­seitig nach vorne. Nach fünf Minuten stand es bere­its 2:0 für Deutsch­land, nach­dem Bran­den­burger und Zizka den let­tis­chen Tor­wart über­winden kon­nten. Es dauerte ganze acht Minuten bis Let­t­land das erste mal auf das Tor von Darin Eakins schoss. Die Defense hatte die let­tis­che Attack kom­plett unter Kon­trolle. Lediglich in einer Sit­u­a­tion kon­nten sich die geg­ner­ischen Attacker mal lösen und nutzen dies prompt zum Anschlusstreffer.

Das zweite Quar­ter gestal­tete sich aus­geglich­ener, Let­t­land kam nun zu mehr Chan­cen. Eakins im deutschen Tor zeigte allerd­ings wozu er fähig ist und hielt einen nach dem anderen. Dem deutschen Team war bei jeder Sit­u­a­tion der Kampfeswille anzuse­hen, es war wirk­lich wun­der­bar vor allem den Long­poles zuzuse­hen, wie sie die Let­ten niederkämpften und zur Verzwei­flung brachten. Auch in der Offense gab es immer wieder schöne Spielzüge, doch auch der let­tis­che Tor­wart kon­nte sich ein ums andere mal auszeichnen.

Als das Spiel ein wenig zu ver­flachen dro­hte nahm sich Wolf­gang Grießl ein Herz und erzielte zwei Tre­f­fer bin­nen weniger Minuten. Mit 4:1 ging es dann auch in die Halbzeit.

Das deutsche Team kam genauso aus der Pause wie sie reinge­gan­gen waren und set­zten die Let­ten mas­siv unter Druck. Die Folge waren viele Strafzeiten für Let­t­land, die Deutsch­land allerd­ings nicht nutzen kon­nte. Jan­nik Fooken kon­nte allerd­ings mit einem schö­nen Schuss das 5:1 erzie­len. Let­t­land gab nicht auf und kam in Folge zu einem weit­eren Tre­f­fer. Die deutsche Antwort in Per­son von Broz und Grieß lies eben­falls nicht lange auf sich warten und beide Spieler kon­nten weit­ere Tre­f­fer erzie­len. Im let­zten Quar­ter dominierte Deutsch­land das Spiel, und kon­nte durch Marc Bran­den­burger nach einem Fast Break das 8. Tor erzie­len. Kurz vor Ende gab es noch ein­mal einen Schock­mo­ment als Philip Broz an der Mit­tellinie böse gefoult wurde und ärztliche Behand­lung brauchte. Es war zum Glück nichts schlimmes passiert und er kon­nte weiterspielen.

Der Sieg gegen Let­t­land war auf alle Fälle eine State­ment des deutschen Teams an alle geg­ner­ischen Teams und hat gezeigt, wozu das Team in der Lage ist. Über 70% gewonnene Ground­balls sprechen eine deut­liche Sprache.

Nun ist nur noch ein Grup­pen­spiel gegen die Tschechis­che Repub­lik zu bestre­iten und das Viertel­fi­nale kann kom­men Viertelfinale.

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