12. September 2021

4 Fragen an: René Drosdek

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Heute möchten wir euch René Drosdek vorstellen.

René gehört zu den Schiedsrichter*innen, die in diesem Jahr die Fortbildung "Sixes" mitgemacht haben und schon erste Erfahrungen bei den Sixes City Cups sammeln konnten.

Hier unsere vier Fragen an ihn:

Name:

René Drosdek

Lacrosse seit:

2015

Schiedsrichter seit:

2019

Bisherige Vereine:

SSF Bonn (Bonn Lions)

Aktueller Verein:

UST TU Dresden (Dresden Braves)

Teilnahme an den Sixes City Cups in:

Dresden, Aachen

Was hat dich dazu bewegt, die Fortbildung zum Sixes Schiri mitzumachen?

Sixes zu pfeifen war für mich die erste Gelegenheit, überhaupt wieder pfeifen zu können nach der Corona-Pause. Dementsprechend hab ich die Chance genutzt, die Fortbildung mitzumachen und gleichzeitig auch noch meine Feld-Erfahrungen auszubauen. Durch die direkt im Anschluss geplanten Sixes Cups gab es so auch direkt die Möglichkeit, mal wieder auf dem Feld zu stehen. Da hat zeitlich einfach alles gepasst. Dazu ist es schön zu sehen, wie ein Sport den man ja schon seit Jahren kennt, doch nochmal einen frischen Wind erfährt und neue Konzepte mit sich bringt. Man lernt nun mal nie aus.

Was hat dir als Sixes Schiri am meisten Spaß gemacht bei den Sixes-Spielen?

Am meisten Spaß hat es mir tatsächlich gemacht, einfach wieder ein bisschen Spielgefühl zu erleben. Die Schnelle des Spiels ist belebend und mit Sicherheit ist es auch für beide Teams anheizend, wenn auf beiden Seiten mehr Tore fallen und man aber keine Zeit hat, sich auf dem Erfolg auszuruhen. Als Schiri trägt man hier auch mehr Verantwortung darin, dass Spiel entsprechend schnell zu halten. Neue Regeln bieten aber auch mehr Möglichkeiten, Spielzüge zu kreieren und diese als Schiri erkennen zu müssen:
Wenn der Goalie nicht über die Mittellinie darf, dann muss er eben von knapp dahinter versuchen aufs gegnerische Tor zu schießen, auch wenn er in diesem Fall leider nicht getroffen hat.

Was waren für dich die größten Herausforderungen als Sixes Schiri?

Sixes ist schnell, aber nicht unaufhaltsam schnell. Ich habe schon ein bisschen Zeit gebraucht, um alle Übergänge des Spiels gut zu verinnerlichen. Die Tatsachen, dass das Spiel nach einem Tor nunmal unmittelbar weitergeht und man selten die Chance hatte, sich zu sortieren, waren schon ungewohnt. Knifflig war natürlich auch die Umsetzung so mancher Regel, besonders in Abstimmung mit den Teams, für die ja das Spielformat selbst neu war und diese bei gewissen Aspekten nun mal noch auf andere Spielformen (also vor allen Feld) gepolt waren. Man kann natürlich in der Vorbesprechung nicht alle Regeln noch einmal durchkauen. Die in meinen Augen größte Herausforderung waren allerdings der reduzierte Körperkontakt und die Intensität, denn wie definiert man diese Grenze, wenn man keine Vorerfahrungen hat? Mit Sicherheit wird es da aber noch genug Gelegenheiten geben, diese besser einschätzen zu lernen.

Welchen Tipp hast du für andere (Sixes) Schiris?

Wenn das Spiel dann angepfiffen wird, kommen die Abläufe und vor allen der Spaß schon von ganz alleine. Ich persönlich habe mit mehr Diskussionspunkten gerechnet, die die neuen Regeln mit sich bringen. Am Ende ist es aber wie so oft: Die Basics im Kopf waren schon die halbe Miete. Abgesehen davon, war und ist das Format ja nicht nur für die Schiris neu, sondern auch für die Teams und die Bench. Am Ende haben sich dann alle darüber gefreut, endlich wieder Lacrosse spielen zu können.

Vielen Dank an René für das Interview!

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