Whatsapp, Slack, Skype und co. sind zwar Hilfsmittel, um ein Verband zu organisieren – es ersetzt aber kein Treffen von Angesicht zu Angesicht. Der erste Vorsitzende des deutschen Lacrosseverbandes, DLaxV, Ake Kriwall und sein Stellvertreter, Jakob Großenhagenbrock, hatten zu einer Klausurtagung am Wochenende nach Kassel eingeladen.

Es gibt viel zu tun

„Im Hinblick auf anstehende Groß-Events, wie der Austragung der Indoor Europameisterschaft und der Teilnahme an den World Games, haben wir uns die Frage gestellt: Sind wir als Verband richtig aufgestellt?“, fasste Jakob Großenhagenbrock den konkreten Anlass für die Tagung zusammen. Zusammen mit den Sportdirektoren Herren, Philip Werfs und Indoor, Simon Krause, fand ein intensiver Austausch zu den aktuellen Herausforderungen im deutschen Lacrosse statt. Bernhard Minke, verantwortlich für die Finanzen im Verband, sorgte dafür, dass keine unrealistischen Luftschlösser erdacht wurden.

Brainstorm und neue Konzepte

Erfolgreich und gewinnbringend, so schließt der zweite Vorsitzende seine Einschätzung zum Ende der Tagung ab. Ohne Denkverbote sind Überlegungen angeregt worden, die auch eine Neustrukturierung des Verbandes beinhalten könnten. Die Mitglieder und wichtige Verbandsakteure einbinden – das ist erklärtes Ziel des Vorstandes. Dazu wird der Vorstand in den nächsten Wochen im direkten Gespräch die Mitgliedschaft aufsuchen. Die Hoffnung sei, ein gemeinsames Konzept für den Verband zu entwickeln, um den Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu begegnen.

 

Drei Personen beugen sich über einen Tisch

Der Vorstand plant: Neue Wege gehen, ist das Ziel