Die Weltmeisterschaft im Feldlacrosse der Herren (WLC) 2018 wurde mit einem last second Sieg der USA am vergangenen Samstag beendet. über 11 Tage konnten wir ein Turnier in noch nie dagewesenem Ausmaß via ESPN beobachten und eine überzeugende Deutsche Nationalmannschaft, die am Ende einen tollen 9. Platz belegt, beobachten.

Auch etliche deutsche Schiedsrichter waren an der erfolgreichen Austragung des Turniers und gleichzeitig stattfindenden Festivals beteiligt und in allen Divisions mit hervorragenden Leistungen vertreten. Spieler und Schiedsrichter die im Rampenlicht des Tuniers stehen waren jedoch auch viele weitere Helfer aus Kreisen des DLaxV vertreten. Hinter den Kulissen sorgte vor allem das Team um Petr Tahal, dem Admin von Pointbench, für einen reibungslosen Spielverlauf und Statistikerhebung. War der Server auf Grund des großen Interesses überlastet wurde er einfach über Nacht umgezogen. Diese Flexibilität ist sicherlich ein einzigartiger Service den der DLaxV nun erfolgreich seit etlichen Jahren im Ligabetrieb nutzt. Die Rechte Hand von Petr in Israel war Sebastian Herzig, dem Pointbench-Beauftragen des DLaxV. Das Duo blickt auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit u.a. bei den Europameisterschaften im Indoor Lacrosse 2017 in Finnland, den Weltmeisterschaften im Damenlacrosse in England 2017 und weiteren internationalen Turnieren, etwa dem Ken Gallucio Cup, zurück. Neben Sebastian waren auch Anika Altenhain, Jonathan Sievers, Stephan Pampel, Anna Csesztanovits und Adrian Papantonopoulos Sanchez, alle aktiv im DLaxV oder deutschen Lacrossevereinen tätig, an der Organisation der Spiele und Statistikerhebung beteiligt. Weiterhin waren Barbara Zelenay, Niklas Hagenhoff, Ryan Wallace, Charly Poigne und Moritz Dehl an der Organisation des Turniers & des Festivals beteiligt (sollte ich jemanden vergessen haben bitte eine kurze email an mich). 

Neben diesen Helfern und den zahlreichen Schiedsrichtern und Spielern konnte man auch stets eine Menge deutscher Fans am Spielfeldrand beobachten. Diese Unterstützung der „lokalen Basis“ auf internationaler Ebene zeigt die gute Entwicklung im DLaxV und bei den Verbandsmitgliedern. Obwohl der Verband in vielen Bereichen eine Führungsrolle im internationalen Lacrosse einnimmt wäre es sicherlich schön in den nächsten Jahren wieder ein internationales Turnier nach Deutschland zu holen. Das spart Anreisekosten für Spieler und Fans und für 38°C muss man zur Zeit nicht extra nach Israel reisen ;-)

Text: Simon Krause, Copyright Foto: Pointbench