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Die Deutsche Damen Nationalmannschaft traf sich zu ihrem letzten Trainingscamp in Bremen, bevor sie im Juni bei den Berlin Open teilnimmt, um dann im Juli zur Weltmeisterschaft nach Kanada zu fliegen.

Das Camp begann wie immer mit dem Fitnesstest. Nach der Mittagspause standen eine Videoanalyse, Stickwork und Durchgehen der Spielzüge auf dem Programm. Obwohl die Mitglieder des WM Teams bereits im April zu Testspielen zusammengekommen waren, bei denen sie Spiele gegen Tschechien (15-4) und Österreich (10-4) für sich entscheiden konnten und nur knapp (9-10) gegen eine Auswahl aus Großbritannien unterlagen, war dies das erste und letzte ‚traditionelle’ Camp mit dem finalen WM Aufgebot.
Aufgrund dessen konzentrierte sich das Team überwiegend auf die Verfeinerung seiner Spielzüge und die Verbesserung der Kommunikation untereinander. Außerdem wurden große Fortschritte darin gemacht, sich an die Spielweisen der anderen zu gewöhnen.

Am zweiten Tag gab es, genau wie am ersten, zwei Trainingseinheiten mit einer Videoanalyse dazwischen. Dieser lange Tag endete jedoch am Abend mit einem Spiel gegen Hamburg A. Hier hatte die deutsche Auswahl eine erste Chance die Spielzüge durchzugehen und anhand des Videos erkannte Fehler, zu korrigieren.
Hamburg erwischte den besseren Start, doch Deutschland blieb ruhig und konnte letztendlich das Spiel dirigieren, sodass am Ende ein 19-7 Sieg eingefahren werden konnte.

An Pfingstmontag traten beide Mannschaften zum Abschluss des Trainingslagers ein weiteres Mal gegeneinander an. Chefcoach Damien Orr lobte die kreative Spielweise der Attack mit der Hamburgs backer Defense ausgespielt wurde und drängte seine Defensive dazu Fast Break Tore des Gegners zu verhindern, sowie die am Samstag besprochenen Taktiken weiter zu verbessern. Am Ende des zweiten Spiels war er zufrieden mit dem Spielfluss seines Teams und lobte die aggressive Spielweise der Defensive, welche den Gegner zu Fehlern zwang und so Kontrolle über die Hamburger Offensive übernahm. Der Endstand des zweiten Spiels war 18-4 für Deutschland.

Völlig unabhängig von den Endergebnissen und beiden Siegen, war das Wochenende in vielfältiger Weise wertvoll für die Vorbereitung auf die WM. Nur 6 der 18 Spielerinnen haben zuvor bereits einmal eine Weltmeisterschaft bestritten, sodass das Team als relativ unerfahren bezeichnet werden kann. Nichtsdestotrotz herrschte eine positive Atmosphäre auf und neben dem Feld, was wiederum zu Erfolg auf dem Spielfeld führte. Nach einem langen Wochenende, bei dem man sich gegenseitig anfeuerte sein bestes Lacrosse zu zeigen, freut sich das Team schon jetzt auf ein Wiedersehen bei den Berlin Open, um sich dann mit anderen hochklassigen Teams zu messen. Wir freuen uns auf jede Menge Fans!

 

 


 

 

The German women’s lacrosse national team met for their final training camp in Bremen, Germany before they’ll compete in June at the Berlin Open and then head off to Canada in July for the World Cup 2013.
The camp began as usual with the fitness program before moving onto video analysis, stickwork and concept walkthroughs. Though the members of the World Cup team had already come together for scrimmages in April where they beat the Czech Republic (15-4) and Austria (10-4) and only narrowly lost to Team GB (9-10), this would be the first and last ‘traditional’ camp with the final roster having been selected. Therefore, the team focused primarily on working through team concepts, improving communication and growing accustomed to each other’s playing styles – and to great effect.
On the second day, like the first, the team met for two sessions on the field with a video session in between. This time, however, they closed out the long day with a game against Hamburg A in the evening. Here, Team Germany had their first chance to work on concepts they had just walked through and correct the mistakes they reviewed on video. Hamburg came out strong and fierce, but Team Germany responded with composure and their own game plan to successfully pull out a 19-7 win.
On Pfingston Monday the two teams squared off one more time as the final part of the training weekend would wrap up. Head coach Damien Orr praised the attack’s creativity against Hamburg’s backer defense, and urged his defense to shut down goals off fast breaks and continue to improve on tactics discussed Saturday. By the end of the second game he was pleased with the flow his team was able to achieve and happy to see his defense playing aggressively, forcing the opponent to make mistakes and taking charge over Hamburg’s settled offense. The score of the second game was 18-4 in Team Germany’s favor.
Regardless of the scores of the two victories, the weekend was vital in preparation for the World Cup in many other ways. With only 6 players of the 18 man roster having played before in a World Cup competition, the team can be considered relatively new to the experience, and to playing with each other. The ladies, however, found themselves able to keep up a high, positive energy amongst themselves off the field, which lent itself to their success on the field. After the long weekend of pushing each other to play their best and bonding off the field, Team Germany is looking forward to meeting again in June and challenging the top teams at the Berlin Open. We’ll see you there!

 

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