Seit 2013 schafften die Herren des HTHC Hamburg Warriors ununterbrochen sich bei den Playoffs für die Top 4 und somit zu der deutschen Meisterschaft zu qualifizieren. In dieser Zeit wurden die Warriors häufig zu den Favoriten für den heißbegehrten Titel gezählt. Nach einer hervorragenden Saison und den darauffolgenden Playoffs und der deutschen Meisterschaft, schafften die Warriors letzten Endes auch den Titel 2016 mit nach Hause zu nehmen. Auch bei dem drauf folgenden Ken Gallucio Cup in Gent, Belgien, konnten sie so gut abschneiden wie es bisher kein anderes Team in Deutschland je geschafft hat und sicherten sich den dritten Platz bei der europäischen Meisterschaft. Im Jahr 2017 schafften es die Warriors dann aber nicht ihre Stärke zu halten und mussten sich schon im Halbfinale gegen die gut aufgestellten Spieler des KKHT Schwarz-Weiß Köln, wenn auch nur knapp, geschlagen geben.

 

Ob es die Warriors in der gegenwärtigen Saison wieder schaffen werden die Playoffs, wie die Jahre zuvor, solide zu meistern und sich bei den Deutschen Meisterschaften erneut zu behaupten wird sich zeigen. Denn es gibt einige Interessante Veränderung in dem aktuellen Kader:

Die letzte Deutsche Meisterschaft haben einige alteingesessene Herrenspieler als Anlass für den verdienten Ruhestand genommen, welches vor allem die Defensive des HTHC´s betroffen hat. Auch Nationalspieler Jake Steinfels, welcher stets ein Schlüsselspieler in der eigenen Hälfte war, wechselte zur Rückrunde nach Düsseldorf. In der Offensive müssen die Hamburger ohne den ehemalige Notre Dame Spieler Logan Connolly auskommen, da dieser zum Anfang der Saison nach Frankfurt wechselte.

Die freigewordenen Plätze in der Defensive wurden vor allem mit frischen und etwas jüngeren Talenten in Anspruch genommen. Geleitet werden diese durch den diesjährigen Nationalspieler David Ufer. Dazu kommt noch Neuzugang Sebastian Herzberg vom BHC, der auch im Training für eine knackige und spielechte Härte sorgt. Die nur 23 Gegentore in der gesamten Saison zeigen, dass sich die neue Verteidigung schon gut eingespielt hat, vor allem aber auch weil Mikhail (Mischa) Zinoviev, der auch für die U19 Nationalmannschafft spielt, seit der letzten Meisterschafft einiges an Erfahrung sammeln konnte und wie eine Wand im Tor der Hamburger steht.

Auch in dem Mittelfeld hat sich einiges getan. Dieses hat durch den amtierenden Deutschen Meister (mit Köln) Capsar Zizka eine große Bereicherung gefunden, welcher sich super mit dem Captain der Mannschaft Moritz Spiegel eingespielt hat. Neben den erfahrenen Spielern kann sich das Team auch auf ehemalige Jugendspieler verlassen.

Die Attack besteht aus einem alt eingespielten dreier Gespann, mit zwei weiteren Nationalspielern und wird seit der Rückrunde noch zusätzlich vom spielerfahrenden, ehemaligen BHC Spieler, Artjom unterstützt.

Folglich lässt sich vermuten, dass sich auch dieses Jahr die HTHC Hamburg Warriors mit den besten Teams aus Deutschland messen dürfen. Die Frage ist nur, ob sie ihre Nerven bei knappen Spielen behalten können. Wir sind gespannt!