Der Sommer der Damennationalmannschaft blieb auch nach der Reise nach England Anfang Juli weiter belebt. 18 Spielerinnen aus dem Elite und Developmental Programm hatten sich für die zweite Woche der Herren EM in Gödöllö eingefunden, um beim gut besetzten Begleitturnier teilzunehmen. Das Turnier sollte nicht nur spielerisch die Möglichkeit bieten in die WM-Saison zu starten, sondern auch dazu den neuen Head Coach kennenzulernen.

 

Das Turnier startete am Mittwoch früh mit dem Spiel gegen Österreich. Das Spiel begann wie erwartet langsam, doch mit der Zeit kam Deutschland besser ins Spiel. Österreich hielt gut dagegen und so endete das Spiel hart umkämpft mit 5:5.

Am Nachmittag erwartete nicht nur die Damen ein Spiel gegen Israel, sondern auch die Herren hatten ihr spannendes Viertelfinale. Auch wenn das Anfeuern den Herren nicht zum Sieg verholfen hat, konnten die Damen eine starke Leistung anschauen. Das eigentlich folgende Spiel der Damennationalmannschaft wurde aufgrund eines fehlenden Shuttles und Kommunikationsproblemen auf den nächsten Tag verschoben. Der Nachmittag stand also ganz im Zeichen des Teambuildings: Anfeuern der Herren, gemeinsames Warten im Park und Kochen in den Appartments.

Der Donnerstag sollte anstrengend werden mit drei Spielen und hohen Temperaturen. Am Morgen ging es los mit einem deutlichen Sieg gegen Neuling Polen. Am späten Nachmittag folgte ein weiterer Sieg gegen die Domstad Devils, bevor am Nachmittag endlich das Spiel gegen Israel stattfand. Deutschland zeigte seine beste Turnierleistung. Nach 1:4 zur Halbzeit spielte die Defense auf und sorgte für mehrere Ballverluste der Israelis. Der Angriff konnte diese hart erarbeiteten Bälle gut
nutzen und so wurde das Spiel langsam gedreht. Der Schlusspfiff kam genau zur richtigen Zeit und so konnte man sich über das Ergebnis 6:5 freuen.

Am Freitag ging es um den Einzug in das Finale am Samstag. Beim morgendlichen Spiel gegen Norwegen hatte die Mannschaft enorme Probleme ins Spiel zu kommen und so fiel der Sieg knapper als gedacht aus. Ein weiterer Sieg gegen Israel musste her um in das Finale einzuziehen. Doch die Israelis meinten es diesmal ernst und Deutschland hatte zu wenig entgegenzusetzen. Das Ergebnis: Israel gegen Österreich im Finale, Deutschland mit Bronzemedaille und Sightseeing in Budapest.

Auch wenn der letzte Turniertag nicht ganz so verlaufen ist wie erhofft, machen besonders das entspannte Teamklima und die Spielleistung der Development Team Spielerinnen Lust auf den Tryout Prozess für die Weltmeisterschaften, welcher am 01.-03. Oktober mit einem offenen Camp in Stuttgart beginnen wird.

DLaxV Damen Natio – Lisa Neubert