Die ersten acht Monate des Jahres sind rum, die Ferien sind in NRW schon wieder vorbei und in Bayern sind sie im vollen Gange. Die Stabstelle Schule/Universität kann erneut auf vier gute Monate zurückblicken.

 

Zunächst bildete Sportreferendar Tim Baumeister am 12.06. nach Rücksprache und unter Mithilfe mit der Stabstelle sein Fachseminar aus und schrieb dazu eine sehr hilfreiche Arbeit über den Einsatz des Lacrossesports in der Schule.

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Sportfachseminar Neuss – Juni 2015

 

Weiterhin war Stabstellenleiter Gerold Frede wie schon im letzten Jahr erneut zu Gast in Dortmund beim „Tag des Schulsports“. Insgesamt 14 Teilnehmer hatten zum ersten Mal das Spielgerät in der Hand. Zudem konnte dort erneut mit Klaus Collmann über das taktikorientierte Konzept „Seven Steps in School“ diskutiert und die Weiterarbeit an dem Konzept in eine technisch angehauchte Richtung vertieft werden.

Eine zweite DLaxV-Fortbildung wurde zudem gemeinsam mit dem DHC Hannover am 30.06. umgesetzt. Auf Einladung von Katharina Blank wurden 12 (angehende) Lehrer fortgebildet. Erfreulich hierbei ist, dass mit Katharina Blank und Hannes Lüttig zwei Kandidaten geschult wurden, die in naher Zukunft bereits selbst das DLaxV Zertifikat als Fortbilder weitergeben werden. Ein weiterer Meilenstein anzusehen ist allerdings nicht im Bereich der Schule, sondern im Bereich der Hochschulen erreicht worden. So wurde der erste offizielle DLaxV Unikurs in Kiel durchgeführt. Dazu der Bericht der Universitätsmitarbeiterin Finja Rohkohl:

Kieler Studierende im Lacrosse-Fieber

Am Freitag, dem 29. Mai 2015, war es dann endlich soweit: Das erste Kompaktseminar „Lacrosse“ am Institut für Sportwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hatte seinen Auftakt! Für 20 zukünftige LehrerInnen und SportwissenschaftlerInnen begann das 6-tägige Seminar, als Teil der Ausbildung in den Mannschaftssportarten, mit theoretischen Einheiten in den Räumlichkeiten des Instituts für Sportwissenschaft in Kiel.

Nachdem in theoretischen Einheiten didaktische Vermittlungsmodelle, die Entwicklung von Lacrosse und lacrossespezifische Thematiken vermittelt, diskutiert und reflektiert wurden sind, stand in den anderen Tagen das praktische Kennenlernen der Sportart im Mittelpunkt.

Bei typischem Kieler Wetter (von allem etwas dabei) folgten einfachen Grundübungen komplexe Übungsformen, dem Herausspielen einer Torgelegenheit folgte die Abwehr eines Torversuches, Übungsreihenmodellen folgte das genetische Lernen – insgesamt konnte innerhalb der sechs Tage die ganze Bandbreite der Sportart Lacrosse vermittelt werden.

Die in den Einheiten erzielten Fortschritte der mit großem Einsatz und eifrig übenden Studierenden weckten das Interesse an der für sie bisher völlig unbekannten Sportart, so dass bereits am Ende der ersten Einheit ein erstes Scrimmage erfolgreich zustande kam.

Zum Abschluss des Kompaktseminars konnten sich die Studierenden bei einem internen Turnier unter realen Wettkampfbedingungen messen.

Ein Dank gilt allen Unterstützern, die diese Veranstaltung ermöglicht haben. Insbesondere sei in diesem Zusammenhang Gerold Frede, dem Koordinator Schule/Universität, dem DLaxV, der CAU zu Kiel und dem Lacrosse Club Kiel gedankt, die einen wesentlich Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Auf diese tollen Erlebnisse und dieses tolle Ergebnis lässt sich aufbauen!

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Das Seminar aus Kiel