Nach dem überragenden Sieg gegen Lettland stand noch ein weiteres Gruppenspiel auf dem Plan. Die Tschechen sind seit je her ein gutes Team und niemals zu unterschätzen. Viele unserer Spieler kennen die Tschechen auch bereits aus ihren Heimteams oder diversen Turniermannschaften. Gleich zu Beginn des ersten Quarters zeigten die Tschechen auch gleich was sie können und erzielten das erste Tor des Spiels. In Folge konnte sich unser Goalie Philip Maas auch noch eins ums andere mal auszeichnen. Moritz Spiegel drehte anschließend das Spiel mit einem Doppelpack, Casper Zizka noch einen drauf zum 3:1. Tschechien nutze daraufhin eine Strafzeit der Deutschen und kam zum Anschlußtreffer. Mit einem 3:2 ging es dann ins Quarter.

 

Das zweite Quarter begannen die Tschechen mit sehr hohem Druck und erzielten durch einen Fast-Break, ein Man-Up-Play und einem schönen Feed drei Tore und auf einmal stand es 5:3 für die Tschechische Republik. Deutschland konnte noch einmal durch Brandenburger und Grießl ausgleichen, doch fünf Minuten vor der Halbzeit gingen die Tschechen abermals in Führung. Den deutschen war anzusehen, dass das Spiel am Vorabend noch in den Beinen steckte. Im dritten und vierten Quarter zeigte sich allerdings die Qualität und vor allem die Fitness der Deutschen. Unsere Nationalmannschaft erhöhte den Druck und erzielte zunächst durch Möll und abermals Brandenburger zwei Tore. Im vierten Quarter konnten die Tschechen zwar nochmal ausgleichen, Broz und Grießl mit seinem zweiten Tor sorgten dann allerdings für den Endstand von 9:7.

Das Spiel wurde letztendlich knapper als viele Fans erwartet hatten, unterm Strich steht der souveräne Einzug ins Viertelfinale. Mit 4 Siegen aus 5 Spielen und einer Niederlage gegen England hat das deutsche Team bewiesen wozu es in der Lage ist. Hervorzuheben ist auch, dass Deutschland nicht von einem Topscorer abhängig, sondern gleich mehrere Spieler viele Tore erzielen. Brandenburger, Baildon, Broz und Grießl habe alle 9 Tore erzielt und stehen damit an der Spitze des deutschen Teams.

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DLaxV Herren Natio – Hannes Weisbecker